Das Unternehmen

Geschichte

Die Pinkataler Schotterwerke werden seit 1928 von der Familie Weinhandl geführt. Unter der Leitung von Ing. Alois Weinhandl wurde zu dieser Zeit das Gesteinsmaterial noch mittels einer Diesellok transportiert. Im Jahr 1974 verstarb Alois Weinhandl überraschend und sein Sohn, Architekt DI Hansjörg Weinhandl, kam aus Wien zurück, um seine Mutter bei der Betriebsführung zu unterstützen. Nach dem Tod der Mutter (1977) übernahm er dann als Besitzer die alleinige Geschäftsführung der Pinkataler Schotterwerke Ing. Weinhandl & Co und schaffte es, aus einem kleinen regionalen Betrieb ein florierendes Unternehmen zu machen.

Mit 1.4. 2001 wurde die Pinkataler Schotterwerke GmbH & Co KG gegründet und damit Mag. Clemens Weinhandl, geboren am 2.8. 1973, zum Geschäftsführer bestellt. Mit der CE Zertifizierung wurde ein Qualitätsmanagement eingeführt, um den stetig wachsenden Anforderungen und Umweltbedingungen gerecht zu werden.
Ende 2004 ging die neu errichtete Edelsplittanlage in Burg in Betrieb, welche den Markt für die großen Asphaltmischwerke öffnete. Aufgrund des extrem hochwertigen Burger Gesteins werden seitdem die Burger Edelsplitte als sogenannte G1 Splitte in den Körnungen 0/2, 2/4, 4/8, 8/11 und 11/16 verkauft.

2005 wurde im Steinbruch Burg mit einer Reifenwaschanlage eine weitere große Investition getätigt, die die Staub- und Schmutzentwicklung weiter eindämmen soll.
2006 wurde eine Kooperation mit dem Sicherheitsfachkraftcenter SFK in Leoben eingegangen. Diese Zusammenarbeit soll die Gefahren für unsere Arbeitnehmer in den Steinbrüchen erkennen, evaluieren und die notwendigen Schritte einleiten. Seit mehreren Jahren schreitet die Sanierung des Steinbruchs in Hannersdorf zügig und bescheidkonform voran. Die Westwand wurde bereits in Etagen abgestuft, mit der Südwand wurde 2010 begonnen. Der zuständige Markscheider, DI Peter Ranak, zeigt sich mit der Qualität der Arbeit sehr zufrieden.

2010 wurde der Durchbruch im Export geschafft. Die hochwertigen Splitte der Pinkataler Schotterwerke wurden unter anderem bei der Umfahrung Csorna (H) verwendet. Insgesamt stieg der Exportanteil seit 2005 von 2% auf 25% an!
2011 wurde die Produktion erweitert und damit einhergehend der Mitarbeiterstand um 5 Personen erhöht.

Philosophie

„Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“ (Erich Kästner)

Die Pinkataler Schotterwerke sind ein Familienbetrieb im privaten Besitz, der seit mittlerweile 83  Jahren besteht und von der dritten Generation geleitet wird. Nur durch Kontinuität, gepaart mit flexibler Anpassung an die sich ständig ändernden Umweltbedingungen ist es möglich, diesen Betrieb schon so lange erfolgreich zu führen. Der Umweltgedanke spielt bei den Pinkataler Schotterwerken eine entscheidende Rolle. Wir garantieren sowohl aus dem Dolomitsteinbruch Hannersdorf, als auch aus dem Diabassteinbruch Burg 100% asbestfreies Gestein! Asbesthältiger Schotter kann nämlich gerade in der Nähe von Wohnräumen bei gefährdeten Bevölkerungsgruppen ein beträchtliches Gesundheitsrisiko darstellen.

"VERÄNDERUNG MIT VERANTWORTUNG", soll eine nachhaltige Zukunftssicherung für den Betrieb mit all seinen Mitarbeitern gewährleisten.

 

Standort Steinbruch Hannersdorf

In Hannersdorf wird ein kalkhältiger Dolomit abgebaut. Ein bindiges Material, welches für den Güterwege- und Straßenbau optimal geeignet ist, aber auch die kubischen Hannersdorfer Splitte sind bei den Betonwerken und Asphaltmischanlagen hoch angesehen. Die Absatzmengen variieren relativ stark, 2011 rechnen wir mit rund 150.000 verkauften Tonnen an verarbeitetem und unbearbeitetem Material.
Der Hannersdorfer Steinbruch weist eine idealtypische Kesselform auf. Im Osten wird durch eine starke Tonüberdeckung bedingt nur noch sporadisch abgebaut, die Westseitensanierung ist bereits in der Endphase und mit der Sanierung im Süden wurde 2010 begonnen.
Wenn Sie eine feste Fläche schaffen wollen, dann greifen Sie auf den Hannersdorfer Dolomit! Sie sparen sich Geld und Zeit, da sie diesen kaum walzen müssen. Regelmäßig hören wir von unseren Kunden auf den Baustellen: „Der Hannersdorfer wird fest wie Beton!“

Standort Steinbruch Burg

Der Steinbruch in Burg liegt am Fuße des schönen Eisenbergs. Rund 120.000 Tonnen Diabas werden hier pro Jahr abgebaut. Dieses Gestein ist in unserer Region einzigartig und erfüllt die höchsten Kriterien, die bei Asphaltsplitten in Österreich gültig sind (LA≤15 und PSV Wert≥50) mit Leichtigkeit. Derzeit wird die Asphaltdeckschicht im Wechselgebiet mit unserem Burger Edelsplitt gebaut.
In Burg werden auch Natursteine verschiedenster Arten erzeugt und verkauft. In den letzten Jahren ist es unter Aufsicht der Montanbehörde nicht nur gelungen, den Bruch optimal zu „drehen“ sonder wurden auch weitere Etagen eingezogen, um eine optimale Sicherheit für unsere Arbeitnehmer zu gewährleisten.